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Die Motoren der Hummel können mit Pflanzenöl aus nachwachsenden
Rohstoffen betrieben werden. In Betracht kommen dabei z.B. Raps-,
Palm- oder Jatrophaöl. Derzeit nutzen wir in erster Linie Palmöl.
Dabei sind wir uns darüber im Klaren, dass der wachsende Bedarf an
solchen Rohstoffen in einigen Ländern zu Entwicklungen geführt hat, die
wir für inakzeptabel halten. Sobald die von der Bundesregierung
angestrebte Zertifizierung von Pflanzenölen erfolgt, werden wir definitiv
nur zertifizierungsfähige Öle einsetzen.
Bis dahin verwenden wir nur Rohstoffe, die nachweisbar nachhaltig und
sozial- und umweltverträglich gewonnen wurden. Rohstoffe aus unklarer
Herkunft oder mit unzureichender Dokumentation setzen wir nicht ein.
Das ist der Beitrag, den wir als HummelEnergie Systeme derzeit leisten
können.*
Das ändert aber zugegebenermaßen nichts an der Gesamtproblematik.
In der Tat hat die gestiegene Nachfrage dazu geführt, dass wesentlich
mehr Flächen für den Anbau nachwachsender Rohstoffe genutzt
werden. Diese Anbauflächen werden zum Teil dadurch erschlossen,
dass ökologisch wichtige Regenwälder abgeholzt werden. Zum großen
Teil sogar durch Brandrodung. In diesem Fall wird zunächst mehr CO2
freigesetzt, als zumindest kurzfristig durch den Einsatz als Treibstoff
eingespart werden kann. Das ist aber der Politik nicht verborgen
geblieben. Die Bestrebungen gehen dahin, dass Zertifikate die
Einhaltung von Anforderungen an eine nachhaltige Produktion von
Biokraftstoffen und deren Rohstoffen nachweisen. In einer zweijährigen
Pilotphase soll sich jetzt zeigen, ob das funktioniert und was noch
optimiert werden kann. Mit Indonesien und Malaysia sind auch die
Rohstoffproduzenten in den Praxistest eingebunden, die derzeit am
meisten in der Kritik stehen.
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Palmöl-Plantage
* HUMMEL-Facts
Wir verwenden nur Rohstoffe,
die nachweisbar nachhaltig und
sozial- und umweltverträglich
gewonnen wurden.