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Zu den erneuerbaren Energien zählt auch die Geothermie oder
Erdwärme. Genau genommen ist sie keine erneuerbare Energiequelle,
denn wenn die in der Erdkruste gespeicherte Wärme einmal verbraucht
ist, kann sie nicht mehr erneuert werden. Da es bis dahin aber noch
länger dauern wird, als die Erde existieren wird, kann man sie wohl der
Einfachheit halber dazurechnen.
Die Erdwärme kann als Energiequelle zur Erzeugung von Wärme und
Strom genutzt werden. Vereinfacht dargestellt sind zwei grundsätzlich
unterschiedliche Methoden der Nutzung heute möglich:
Die oberflächennahen Geothermie
Bei ihr wird die höhere Temperatur, die bereits wenige Meter unter
der Erdoberfläche anzutreffen ist, meist durch Wärmepumpen zum
Heizen oder Kühlen herangezogen.
Die tiefe Geothermie
Hier werden die höheren Temperaturen in größerer Tiefe oder die aus
vulkanischer Aktivität resultierende Hitze zur Erzeugung von Wärme
und Strom genutzt.
Modell einer Wärmepumpenheizung mit
Erdwärmesonden (Quelle: www.bine.info)