Die meisten der in der Tabelle aufgeführten Antriebe können auch mit
erneuerbaren Energieträgern versorgt werden und sind daher grund-
sätzlich zur Verwendung in Blockheizkraftwerken geeignet. Denn:
Blockheizkraftwerke werden am sinnvollsten mit Bio-Treibstoffen aus
nachwachsenden Rohstoffen betrieben, um den Ausstoß an klima-
schädlichem Kohlendioxid erheblich zu reduzieren. Gängige BHKW-
Module haben elektrische Leistungen zwischen fünf Kilowatt und fünf
Megawatt. Bei Leistungen unter 50 Kilowatt werden sie als
"Minikraftwerk" bezeichnet, bei Leistungen unter 15 KW als
"Mikrokraftwerk". Mini- und Mikrokraftwerke finden ihren Einsatz zum
Beispiel in Ein- und Mehrfamilienhäusern oder in kleinen Gewerbe-
betrieben.
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Blockheizkraftwerke, kurz BHKW, gibt es bereits seit über 30 Jahren.
Man versteht darunter Anlagen zur Gewinnung von elektrischer Energie
und Wärme, die direkt dort betrieben werden, wo Strom und Wärme
benötigt werden. Sie setzen dazu das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung
(KWK) ein.
Hoher Nutzungsgrad
Bei der üblichen Nutzung von zentral in einem Kraftwerk produzierter
Elektrizität und vor Ort erzeugter Wärme gehen etwa 85 Prozent der
eingesetzten Energie verloren. Beim Einsatz von BHKW hingegen wird
durch KWK, also durch die zusätzliche Nutzung der bei der
Stromerzeugung anfallenden Wärme, die eingesetzte Primärenergie so
effizient genutzt, dass der Verlust im Durchschnitt noch 14 Prozent
beträgt.*
Als Antrieb für den Stromerzeuger können unterschiedliche
Technologien mit unterschiedlichen Wirkungsgraden genutzt werden:
BHKW, Schematische Darstellung
Effizienz zentraler und dezentraler Energieerzeugung
* HUMMEL-Facts
Bei unserer „Hummel“ beträgt der
Verlust sogar nur 4 - 6 Prozent!
Blockheizkraftwerk (BHKW), Schematische Darstellung