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Errichtung und Betrieb von stationären Verbrennungsmotoranlagen, wie
sie auch in Blockheizkraftwerken zum Einsatz kommen, fallen in den
Geltungsbereich des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG).
Ab einer bestimmten Größe gelten zusätzlich die strengen Anforder-
ungen der "TA Luft" (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft).
Die Mindestanforderungen dieser Verordnung:
Schädliche Umwelteinwirkungen, die nach dem Stand der
Technik vermeidbar sind, müssen verhindert werden.
Nach dem Stand der Technik unvermeidbare schädliche
Umwelteinwirkungen müssen auf ein Mindestmaß
beschränkt werden.
Die beim Betrieb der Anlagen entstehenden Abfälle müssen
ordnungsgemäß beseitigt werden können.
Pflanzenöle verbrennen mit weniger Schadstoffen
Die bei Blockheizkraftwerken häufig zum Einsatz kommenden Pflanzen-
öle (zum Beispiel Palmöl, Rapsöl oder Sojaöl) verbrennen laut einer
aktuellen Untersuchung des Leipziger Instituts für Energetik und Umwelt
praktisch ohne Freisetzung von Schwefeldioxid (SO2) und Schwerme-
tallen. Die CO2-Emissionen sind bei der Verbrennung zu
vernachlässigen, weil dabei bekanntlich nur soviel Kohlendioxid
freigesetzt wird, wie vorher beim Wachstum der Pflanzen gebunden
wurde.
Katalysatoren filtern Abgase
Der Ausstoß von Rußpartikeln ist gegenüber der Verwendung von Diesel
halbiert. Auch Stickoxide entstehen als unerwünschte Nebenprodukte
bei Verbrennungsprozessen. Bei Pflanzenölen liegt ihr Wert aber um
zirka 20 Prozent niedriger als bei der Verbrennung von herkömmlichem
Diesel. Ein weiterer Schadstoff, der bei jeder Verbrennung entsteht, ist
Formaldehyd. Hier liegen die Werte bei Pflanzenölen ungefähr gleich
hoch wie bei fossilen Brennstoffen. Obwohl die Abgase bereits deutlich
sauberer sind als bei fossilen Brennstoffen, müssen sie auch in Block-
heizkraftwerken weiter gereinigt werden. Dabei kommen Partikelfilter
und Katalysatoren zum Einsatz. Im Regelfall werden die gesetzlich
vorgegebenen Grenzwerte dadurch bei den meisten Blockheizkraft-
werken eingehalten bzw. unterschritten.*
Effektive Abgasnachbehandlung
* HUMMEL-Facts
Unsere “Hummeln” verbrennen
den biogenen Treibstoff so
sauber, dass praktisch keine
messbaren Schadstoffe mehr
entweichen. Ermöglicht wird das
durch eine deutliche Reduzierung
des Verbrauchs, ein neuartiges
Motormanagement und eine mit
dem deutschen Marktführer
gemeinsam entwickelte Abgas-
nachbehandlungstechnologie.
Effektive Abgasnachbehandlung
Quelle: Prüfbericht ANECO Institut für Umweltschutz GmbH & Co., Mönchengladbach